Nicht jede Meldung ist eine Nachricht
23. 07. 2026 // Autor: Alice Baumbusch

Journalistisches Schreiben heißt vor allem: auswählen, gewichten und Relevanz sichtbar machen. Denn nicht alles, was ein Unternehmen kommunizieren möchte, ist automatisch auch für Medien interessant. Entscheidend ist, ob eine Geschichte einen klaren Nachrichtenwert hat und schnell verständlich wird.
Unsere Checkliste für gutes journalistisches Schreiben:
- Der Nachrichtenkern muss sofort klar sein
Was ist neu, relevant oder überraschend? Diese Information gehört nach vorne und sollte nicht erst nach mehreren Absätzen sichtbar werden. - Die W-Fragen geben die Richtung vor
Wer? Was? Wann? Wo? Wie? Warum? Nicht jede Frage muss im ersten Satz beantwortet werden, aber die wichtigsten Informationen sollten schnell greifbar sein. - Überschriften versprechen Inhalt
Eine gute Headline macht neugierig, ohne mehr zu versprechen, als der Text halten kann. Sie benennt den Kern und gibt Leserinnen und Lesern einen Grund weiterzulesen. - Relevanz schlägt Unternehmensperspektive
Nicht „Was möchten wir erzählen?“ ist die entscheidende Frage, sondern „Warum sollte das für andere interessant sein?“. Genau dieser Perspektivwechsel macht aus einer Information eine Geschichte. - Klarheit geht vor Komplexität
Kurze Umwege, wenig Fachjargon und eine nachvollziehbare Struktur helfen dabei, auch anspruchsvolle Themen verständlich auf den Punkt zu bringen.
Genau diesen journalistischen Blick schärfen wir immer wieder neu und übertragen ihn direkt auf unsere tägliche PR-Arbeit.
Autor:
Alice Baumbusch
PR-Beraterin & Team Lead SEO/Content




















