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echolot Stuttgart Dachterrasse Sonnenaufgang

Unsere PR News im Überblick – für Euch, frisch aus der Agentur.

13. April 2021

Unsere PR-Experten sind dabei, wenn es für Young Professionals darum geht, die besten Einblicke in moderne PR und geballtes Knowhow rund um die größten kommunikativen Trends zu erhalten.

 

Am 5. und 6. Mai 2021 findet die PR Report Spring School statt und gibt dem Nachwuchs und Führungskräften von morgen im Rahmen von elf Masterclasses die wichtigsten Tipps und Tricks aus der Praxis. echolot public relations ist einer der Partner der renommierten Veranstaltung und zeigt am Bespiel eines Technologieführers im Digitalbereich, wie integrierte PR-Kommunikation in der Praxis funktioniert, was zu einer Positionierungs- und Leadershipstrategie gehört und wie moderne Content-Erstellung in der B-t-B-Kommunikation digital und analog orchestriert wird. „Wir freuen uns sehr darauf, an diesem hochwertigen Format teilnehmen zu können und den jungen Menschen am Anfang ihrer Karriere Impulse und Einblicke in der PR-Welt geben zu dürfen“, sagt Philipp Nisster, Leiter public relations/content bei der echolot.GROUP.

Philipp Nisster

Unit Leitung

nisster@echolot.de
Fon +49.711.990 14-50

15. Februar 2021

Wofür stehe ich? Diese Frage rückt in der Unternehmenskommunikation mehr und mehr in den Mittelpunkt. Die Zeiten, in denen CEOs hinter den Kulissen die Fäden ziehen, sind vorbei. Heute wird von ihnen erwartet, als Führungskraft öffentlich gesehen werden. Dies trägt maßgeblich zur Wahrnehmung von Unternehmen bei Stakeholdern bei. Eine aktuelle Studie liefert ein Ranking der erfolgreichsten CEOs börsennotierter Unternehmen auf LinkedIn. Sie zeichnen sich durch eine besonders wirkungsvolle Selbstpräsentation und außergewöhnliche Aufmerksamkeitsstärke aus. Mittelständische Geschäftsführer und Unternehmen können von ihnen lernen.

 

Anhand von quantitativen Kennzahlen wie Follower, Reaktionen und Kommentaren wurden kürzlich im CEO-LinkedIndex die 10 besten der deutschen Börsen-CEOs auf LinkedIn bestimmt. An der Spitze der erfolgreichsten Kommunikatoren steht mit deutlichem Abstand Herbert Diess von der Volkswagen AG, darauf folgen Christian Klein (SAP) und Bernd Montag (Siemens Healthineers).

Kommunikation hat viele Gesichter

Es fällt auf: Der Charakter des LinkedIn-Auftritts der Top Ten sieht dabei völlig unterschiedlich aus: Einige sind eher Markenbotschafter, andere Wissenschaftskommunikatoren oder Konzernstrategen. Am Ende gelingt es ihnen so, ein individuelles Bild der eigenen Arbeit zu vermitteln und im Gedächtnis zu bleiben.
Inhaltlich liegt der Schwerpunkt der kommunikationsstärksten CEOs auf unternehmensnahen Postings (29,5%) und Beiträgen in den Bereichen Politik und Gesellschaft (15,2%). Werbliche Posts (14,1%) vervollständigen die am häufigsten bespielten Themengebiete. Persönliche Aspekte (4,7%) sind hingegen nur selten zu finden, spielen dann aber eine besonders große Rolle.
Ebenso individuell wie der Charakter der LinkedIn-Profile sind ihre Kommunikationserfolge. Die Platzierung unter den Top Ten hängt nicht allein von den Follower-Zahlen und der Anzahl der veröffentlichten Beiträge ab. Auch CEOs mit geringeren Zahlen sind vertreten: Olaf Koch (Metro) beispielsweise wegen seiner starken Vernetzungs-Aktivitäten oder Carsten Knobel (Henkel) aufgrund einer sehr hohen Interaktionsrate. Das macht deutlich: Kommunikation kann ganz unterschiedliche Ziele verfolgen. Denn am Ende geht es nicht darum, so viele Menschen wie möglich zu erreichen, sondern die Richtigen.

Scheut der industrielle Mittelstand die Öffentlichkeit?

Heute liegt es nicht mehr bei einzelnen Entscheidern den Wert wirtschaftlicher Leistungen zu bestimmen – die Mehrheit entscheidet, was sie für wertvoll hält. Wie die Studie zeigt, haben CEOs börsennotierter Unternehmen das bereits erkannt.
Viele der hiesigen Hidden Champions und mittelgroßen hochinnovativen Unternehmen sind hingegen häufig weniger gut aufgestellt. Ein strategischer Aufbau des CEO-Profils, eingebettet in die gesamte Kommunikationsstrategie, mit einer klaren Linie, fehlt oftmals. Damit erfolgreiche Kommunikation auch hier gelingt, ist es wichtig, als Erstes zu definieren, was für ein Auftreten zum eigenen Unternehmen passt und welches Ziel mit dem LinkedIn-Auftritt erreicht werden soll. Aufbauend darauf muss eine durchdachte Strategie erarbeitet werden. Themenschwerpunkte, Wording und Timing bilden den Rahmen für zielgerichtete Kommunikation. Wöchentliche Themensitzungen helfen auch auf Dauer spannende Geschichten zu erzählen und der Öffentlichkeit ein klares Bild zu präsentieren.

Jasmin Krieg

public relations / content

krieg@echolot.de
Fon +49.711.990 14-50

26. Januar 2021

In der Unternehmenskommunikation muss umgedacht werden. Wie schnell sich die Dinge ändern können, das hat das Jahr 2020 gezeigt. Diesen Anstoß müssen Unternehmen nutzen, um ihr Storytelling neu zu konzipieren – Internationalität und Visualisierung sind die wichtigsten Trends des Jahres.

 

Die Krise hat es deutlich gezeigt, was erwarten und verlangen die Menschen wirklich, sei es von Politikern, Experten oder Unternehmen. Gelebte Werte und den Worten auch Taten folgen lassen, werden dabei besonders geschätzt. Vorab bedeutet dies, dass umso mehr und offener kommuniziert werden muss und sich Unternehmen auch stärker positionieren, beispielsweise zu Themen wie dem Home-Office oder Solidarität untereinander.

Corporate Communication: Was wichtig ist

Nicht nur die Folgen der Coronapandemie werden uns noch für lange Zeit beschäftigen, auch mit zukünftigen Pandemien muss gerechnet werden. Gerade in solch Zeiten ist Expertise gefragt, Ereignisse und Veränderungen müssen eingeordnet werden und auch Orientierung und Prognosen geben ist nötig. Dies betrifft bereits etablierte Marken, aber auch den industriellen Mittelstand und die Hidden Champions Deutschlands.

Anforderungen

Eine neue Situation wie diese erfordert als erstes Zuhören. Stakeholder müssen gefragt werden, was sie brauchen und erwarten. Veränderte Gegebenheiten machen es notwendig, die Situation neu zu evaluieren, führt sie doch möglicherweise zu anderen Fragestellungen. Etwa wenn es um die Entwicklung von Produkten geht, der neu gestalteten Zusammenarbeit oder darum, wie auch in diesem Umfeld Ideen und Innovationen gefördert werden können. Nicht wegzudenken ist, dass hier ganz neue Aufgabenfelder und Prozesse entstehen. In der Kommunikation immer wichtiger wird etwa die internationale Pressearbeit, die zugleich einen lokalen Fokus bietet oder die Visualisierung von Content durch Infografiken, Videos, aber auch Podcasts.

Internationale Pressearbeit mit lokalem Fokus

Globalisierung ist mehr als nur ein Schlagwort. Unternehmen sind über Lieferketten miteinander vernetzt und haben ihre Absatzmärkte in unterschiedlichen Ländern – wie es sich nicht zuletzt in den Lieferausfällen des letzten Jahres zeigte. Diese Situation muss auch in der Kommunikation bedacht werden. Allgemein gehaltene, universale Mitteilungen an alle greifen dabei jedoch zu kurz. Um die unterschiedlichen Stakeholder auf einer direkten und individuellen Ebene anzusprechen, muss Pressearbeit lokalisiert erfolgen. Menschen brauchen einen Bezug, eine persönliche Betroffenheit, die ein Produkt oder Thema für sie relevant macht und so aus der Vielzahl der Meldungen heraussticht.
Diesen Bezug zu schaffen, weckt nicht nur Interesse, es zeigt auch, dass Unternehmen sich wirklich um die unterschiedlichen Stakeholder bemühen und Content liefern, der für diese zudem relevant ist. Die verschiedenen Stakeholder zu „sehen“ führt so nicht nur zu eigener Sichtbarkeit, es ist auch gut für die Reputation.

Alle Tools des Storytellings nutzen

Wurden früher Geschichten erzählt, dominiert heute das geschriebene Wort. Mit immer mehr Tools im Gepäck bekommen doch auch Texte Konkurrenz, können Geschichten so doch auf vielfältige Weisen kommuniziert werden. Neben Bildern und Infografiken sind gerade Videos und Podcasts im Trend. Alle Sinne miteinzubinden und verschiedene Kanäle zu nutzen ist hier „key“. Dass Bilder schneller die Aufmerksamkeit auf sich ziehen, ist bekannt, allerdings eigenen sich gerade Infografiken besonders gut, um auf einen Blick Daten verständlich zu darzustellen. Je nach Inhalt sollten daher unterschiedliche Mittel genutzt werden. Doch auch das frühere Geschichten erzählen feiert sein Comeback – weniger als Monolog, dafür als fesselnder Dialog in Form von Podcasts. Anstatt wie ein Marktschreier nur seine eigene Meinung bekannt zu geben, bieten Podcasts den Austausch von Sichtweisen. In einem Zeitalter der „Filterbubble“ ermöglicht dies nicht nur einen Ausweg aus der eigenen kleinen Welt, sondern verhilft auch dazu, handfeste Diskurse zu führen.

Für Unternehmen bietet sich in diesem Umfeld die einmalige Chance, das Storytelling neu aufzusetzen: Weniger produkt- und erfolgslastig und dafür themengetriebener – mit Geschichten und Content zu Haltung, Empathie und Fehlerkultur.

Alale Sarshar Fard

public relations / content

sarshar.fard@echolot.de
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11. Januar 2021

2020 – Das Jahr, in dem die Pandemie kam und mit ihr eine ganze Reihe von Fake News. Die sind zwar nicht neu, aber das Ausmaß der im Internet kursierenden Fehlinformationen war eine ganz neue Herausforderung. Auch Unternehmen blieben davon nicht verschont. Eine durchdachte Krisenkommunikation für den Ernstfall ist deshalb entscheidend.

 

Im Mai 2019 verbreitet sich über WhatsApp das falsche Gerücht, dass die britische Metro-Bank in finanziellen Schwierigkeiten steckt. Es folgt ein Ansturm von Kunden, die ihr Konto auflösen wollen und der Aktienkurs des Instituts fällt um 11%.

Für Unternehmen stellen Fake News ein echtes – häufig noch völlig unterschätztes – Risiko dar, das zur Krise führen kann. Denn Fake News verbreiten sich im Internet rasend schnell und lösen oft einen unkontrollierten Shitstorm in sozialen Medien aus, der de facto nicht einfach beendet werden kann. Die Gefahr ist dabei nicht der Shitstorm an sich, sondern die Berichterstattung darüber. Dann steht die Reaktion des Unternehmens im Fokus und kann selbst bei Entlarvung der Fake News noch zum Stolperstein werden. Eine gelungene Krisenkommunikation zur Schadensbegrenzung wird deshalb immer wichtiger.

Gute Vorbereitung ist kriegsentscheidend

Nur weil ich etwas nicht sehe, heißt das noch lange nicht, dass es nicht existiert. Deshalb ist Monitoring das Fundament für eine gelungene Krisenkommunikation. Wer relevante Medien, Blogs und Social-Media-Kanäle kontinuierlich im Blick behält, kann Krisen auch frühzeitig als solche erkennen. Außerdem müssen digitale Kommunikationskanäle bereits vorher etabliert werden, um sie in einer Krise wirksam bespielen zu können. Deshalb ist der Aufbau einer digitalen Unternehmenskommunikation wichtig. Sind diese Grundvoraussetzungen gegeben, gilt es, nichts dem Zufall zu überlassen. Kommunikationsabteilungen sollten im Voraus Szenarien durchspielen und Richtlinien bzgl. Sprache, Zuständigkeit und Kernbotschaften festlegen.

In der Krise Ruhe bewahren

„Bloß nicht den Kopf verlieren!“, heißt es im Ernstfall. Eine Reaktion muss folgen und dass möglichst schnell, darf aber nie der Faktengrundlage entbehren. Denn interne und externe Fakten zur Situation müssen von den Kommunikatoren zuerst gesammelt, eingeordnet und bewertet werden: Was ist dran an den Vorwürfen? Wie stehen wir zu dem Thema? Erst dann folgt die aktive Kommunikation und hier gilt wie immer: Haltung zeigen und ehrlich sein.

Jasmin Krieg

public relations / content

krieg@echolot-pr.de
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05. Januar 2021

Wir haben in einem Gastbeitrag für die Computerwoche aufgeschrieben, wo die Chancen für Storytelling und Corporate Communication 2021 liegen.

 

Nur so viel vorweg: Wir sind davon überzeugt, dass noch mehr Geschichten und Content zu Haltung, Empathie und Fehlerkultur gefragt sind. Zum ausführlichen Text geht es hier.

Philipp Nisster

Unit Leitung

nisster@echolot-pr.de
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22. Dezember 2020

An dieser Stelle wollen wir uns ausdrücklich bei Ihnen, unseren Kunden und Partnern, für die sehr gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit bedanken. Das ist alles andere als selbstverständlich und wir wissen das sehr zu schätzen. Bleiben Sie bitte gesund. Wir wünschen Ihnen frohe und besinnliche Weihnachten und uns allen ein besseres 2021.

 

Wenn man den alten Lateinern glauben darf, was wir an dieser Stelle natürlich pflichtschuldigst tun, dann bedeutet der Begriff „Flosculus“ einfach „Blümchen“. Und diese verbalen Blümchen charakterisierten in der Rethorik der Antike einen Denkspruch oder eine Sentenz. Mittlerweile sind mehr als 2000 Jahre vergangen und viele Floskeln werden in der täglichen Kommunikation verwendet, ohne dass sich der Einzelne dessen wirklich bewusst ist. Natürlich sind sie wichtig, denn oftmals stehen sie für eine höfliche Wendung oder sind als soziale Konvention verankert. Doch häufig sind sie nur mehr oder minder elegante Worthülsen, weit davon entfernt dem Gespräch einen tieferen Sinn zu geben. Als Kommunikationsexperten versuchen wir Floskeln zu vermeiden, auch wenn selbst uns das – und hier werden wir für einen Moment floskelhaft – halt eben, wir sagen jetzt mal, im Endeffekt nicht immer gelingt. Wenn man so will.

Doch die aktuelle Corona-Zeit schafft etwas, was wir alle in den letzten Jahrzehnten versäumt haben: Sie gibt einigen (Höflichkeits-)Floskeln ihre ureigene Bedeutung zurück. Und sorgt dafür, dass wir für einen Moment innehalten, zuhören und uns dem Gegenüber zuwenden. Sie merken wahrscheinlich, worauf wir hinauswollen. Es ist der Satz:

Wie geht es Ihnen?

Bis vor einem Jahr noch zusammenhängend heruntergeleiert ist diese Frage zu einer der wichtigsten unserer Gesellschaft geworden, bei der jedes einzelne Wort betont wird. Denn wir haben begriffen, dass das Leben, das Zusammenleben und die Gesundheit wichtig sind und wollen wissen, ob es dem anderen auch wirklich gut geht – oder ob wir helfen können. Gerade in der Weihnachtszeit aber auch weit darüber hinaus ist dies doch ein guter Gedanke. Deshalb brechen auch wir dieses Jahr mit einer Tradition und befüllen nicht den Schlitten des Weihnachtsmanns mit kleinen Aufmerksamkeiten, sondern spenden für die Initiative Künstler*innensoforthilfe Stuttgart von Joe Bauer.

Als einheimische Kreativ- und PR-Agentur wollen wir nämlich unbedingt etwas dazu beitragen, dass die „stille Nacht“ bald wieder nur ein Weihnachtslied ist und die Kunst- und Kulturszene weiterlebt, damit sie unser Ländle mit neuem Leben füllen kann, sobald die Umstände es zulassen. Denn ohne Kunst wird es still – und das ist nun wahrlich keine Floskel.

Axel Wolfgang

CEO

awolfgang@echolot.de
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17. November 2020

Digitale Denkweise und Storytelling treiben Kommunikatoren an. Akzeptanz und der Kampf um Deutungshoheit bringen im digitalen Raum neue Facetten zum Vorschein.

 

Soziale Netzwerke sind heute ein wichtiger Austragungsort des politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Diskurses und damit ein umkämpfter Raum, dessen Regulierung im Verlauf der Ereignisse immer wieder neu verhandelt wird, da es noch keine allgemein anerkannten Normen gibt. Aufgrund öffentlichen Drucks bemühen sich die großen Netzwerkbetreiber mittlerweile zunehmend ernsthaft, zweifelhafte Inhalte kenntlich zu machen oder gar zu löschen. Beides ist nicht unumstritten, da es den Anschein der Parteinahme von Seiten der Betreiber trägt. Spätestens wenn Inhalte unterdrückt werden, die der eigenen politischen Agenda widersprechen, stellt sich die Frage nach der wertneutralen Kommunikationsplattform.

Der Skandal um das Datenanalyseunternehmen Cambridge Analytica stellt das Gegenszenario zum zurückgehaltenen Artikel dar: Die entfesselte Bandbreite der Möglichkeiten, einen beliebigen Haushalt transparent zu machen. In beiden Szenarien sind die Internetnutzer dem Entscheidungsverhalten Dritter ausgeliefert und haben wenig Möglichkeiten, ihre Situation zu überblicken, was das Ungleichgewicht der Information unterstreicht.

Denn selbst ohne absichtliche Zensur erfolgt die Auswahl und Reihenfolge angezeigter Inhalte aufgrund nicht einsehbarer Algorithmen, um Nutzer möglichst lange auf der Plattform zu halten und ihnen personalisierte Werbung zu zeigen. In der Folge sehen wir tendenziell Dinge, die unsere Ansichten bestätigen oder Ängste schüren. Diese sogenannte Filterblase bzw. die ganz eigene Echokammer umschließt alle, die sich passiv der Wirkung der Algorithmen aussetzen.

Für PR-Berater spielen Daten und Social Media Plattformen heute längst eine zentrale Rolle. Es geht auf der einen Seite darum, neue Trends zu identifizieren – sei es mit Blick auf Produkte, Gesellschaft oder Corporate-Themen und den Reputationsschutz. Auf der anderen Seite geht es natürlich aber auch darum, neue Formen des Storytellings einzusetzen – sowohl im Hinblick auf Content und Formate als auch mit Blick auf die Geschichten hinter den Daten. Kommunikatoren sollten sich jedoch immer vergegenwärtigen, dass Glaubwürdigkeit und Vertrauen auch im digitalen Raum das zentrale Gut bleibt und nicht kenntlich gemachte fiktive Inhalte zum kommunikativen Bumerang werden.

Adrian Günther

public relations / content

guenther@echolot-pr.de
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13. Oktober 2020

Wodurch werden Kommunikationskrisen ausgelöst? Das ist eine der Fragen, die der aktuelle Trendreport von news aktuell und Faktenkontor beantwortet. Wir stellen die Ergebnisse vor.

 

PR-Krisen schaden der Reputation, im schlimmsten Fall stellen sie die gesamte Licence to Operate von Unternehmen in Frage. Beispiele finden sich zuhauf – dabei sind es nicht nur die prominenten Fälle wie etwa um Tönnies im Zusammenhang mit Corona-Infektionen, sondern auch im industriellen Mittelstand, sei es, wenn es um die Schließung von Standorten oder die Übernahme bzw. die Veräußerung von Unternehmensteilen geht.

Wie die Studie zeigt, sind für die PR-Profis hierzulande das Vertuschen von Fehlern (51 Prozent), ein unprofessioneller Umgang mit Medienvertretern (39 Prozent) und schlicht das Treffen von strategischen Fehlentscheidungen (39 Prozent) die häufigsten Fehler, die Kommunikationskrisen von Unternehmen nach sich ziehen. Zudem sieht jeweils ein Drittel der Befragten Falschaussagen in der Öffentlichkeit und Verstößen gegen Compliance-Regeln als großes Krisenpotential. Was Social Media anbelangt, ist auch die Sorge um persönliches Fehlverhalten der Geschäftsführung für 24 Prozent der Befragten im Hinblick auf mögliche Imagekrisen relevant.

„Wir beobachten, dass gerade in der Managementkommunikation häufig handwerkliche Fehler zu negativer PR führen, was sich nachteilig auswirkt – angefangen beim eigentlichen Kerngeschäft über Transaktionen bis hin zum Verlust der Glaubwürdigkeit bei Kunden oder Stakeholdern“, sagt Axel Wolfgang, CEO bei echolot. Bei veritablen Managementfehlern bzw. Fehlentscheidungen entscheidet der eigene Umgang mit diesen über die Wahrnehmung am Markt und in der Öffentlichkeit. Wird frühzeitig und transparent informiert? Kann eine Perspektive bzw. Lösung aufgezeigt werden? Werden Mechanismen eingerichtet, die in Zukunft zu anderen Entscheidungen führen? Abblocken, Abwiegeln oder Aussitzen hingegen verstärkt in den meisten Fällen die Image- und Unternehmenskrise. „Kommunikatoren sind hier in ihrer Beraterfunktion für das Management gefragt“, sagt Axel Wolfgang.

Philipp Nisster

Unit-Leitung

nisster@echolot-pr.de
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02. September 2020

Krisensituationen kommen ohne Ankündigung und erfordern eine möglichst schnelle Reaktion – das haben uns die letzten Monate zu Genüge gezeigt. Mit der Herausforderung geht jedoch auch jede Menge Potenzial Hand in Hand. Das Konzept einer modularen Mikroklink der SEMODU AG ist ein Paradebeispiel dafür. Es wurde nun von der Initivative Deutschland – Land Der Ideen / Beyond Crisis ausgezeichnet. Wir freuen uns, einen so visionären Kunden in der Kommunikation für das Projekt unterstützen zu dürfen.

 

Zehn Tage für den Bau einer Klinik mit 1000 Patienten – das war in Deutschland bislang glücklicherweise nicht notwendig. Besonders das Gesundheitssystem muss jedoch in der Lage sein innerhalb kürzester Zeit die Versorgung von kranken bis schwerkranken Patienten zu garantieren. Sei es im Laufe der derzeitigen Pandemie oder in zukünftigen Krisensituationen.

Die SEMODU AG hat angesichts dieser aktuellen Brisanz mithilfe erfahrener Intensivärzte zwei Konzepte für sogenannte Mikrokliniken entwickelt, die dank modularer Bauweise innerhalb weniger Tage aufgebaut werden können. In Kombination mit der seriellen Vorfertigung ermöglicht diese Bauweise die Klinik an den Verlauf einer Krisensituation anzupassen und nach ihrem Einsatz schnell zurückzubauen, um sie bei Bedarf an anderen Standorten erneut einzusetzen. Das erste Klinikkonzept bietet Platz für 36 Patienten und 20 Mitarbeiter und kann wenn nötig erweitert werden. Es ist speziell auf die Anforderungen der Corona-Pandemie angepasst. Das heißt in der Praxis: Räume sind so organisiert, dass sich die Wege von Patienten, Personal und Material möglichst wenig kreuzen. Das zweite Konzept folgt dem gleichen Prinzip, ist jedoch für 20 Schwerkranke und 10 Mitarbeiter gedacht.

Die SEMODU AG darf sich nun über eine Auszeichnung für ihr eingereichtes Konzept von der Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ freuen. Seit Jahre bietet diese eine Plattform für herausragende unternehmerische Erfolgsgeschichten. Um das aktuell freigesetzte Potenzial sichtbar zu machen und ein positives Signal an alle Ideengeber zurückzugeben, wurde das Projekt „Beyond Crisis“ ins Leben gerufen. Über 100 unterschiedliche Ideen wurden bisher eingereicht und machen deutlich: Es ist nicht die Zeit den Kopf in den Sand zu stecken.

Jasmin Krieg

public relations / content

krieg@echolot-pr.de
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7. Mai 2020

echolot pr bleibt auch in Krisenzeiten seetauglich. Und zwar mit digital koordinierter Arbeit aus dem Home-Office. In der vorübergehenden, selbstverordneten Isolation können wir unterdessen die außergewöhnliche Gelegenheit nutzen, den „Status quo ante“ der Arbeitswelt mit neuer Perspektive zu betrachten.

 

Unsere globale Vernetztheit macht uns besonders anfällig für Viruserkrankungen wie Covid19. Gleichzeitig ist die Technologie dahinter auch unser effektivstes Gegenmittel, SarsCov2 zu begegnen. Im Shutdown erhält die Debatte um die Digitalisierung in der Arbeitswelt eine ganz neue Relevanz. Die digitale Transformation kann die Arbeitswelt der Zukunft stärker prägen, als wir heute für möglich halten. Wenn wir die vergangenen Wochen im als eine Art Feldversuch für digitales Arbeiten begreifen und selbstkritisch analysieren, wo die Vor- und Nachteile ortsunabhängiger Arbeit liegen, können wir viel für die langfristiger wirkende Digitalisierung der Arbeit lernen.

Digitale Werkzeuge wie Tablet, Smartphone und Laptop samt ihrer Softwareumgebungen ermöglichen seit Jahren dezentral koordiniertes Arbeiten im Team. Das Arbeitsleben in Unternehmen spielte sich bislang auf Basis der physischen Anwesenheit der Mitarbeiter jedoch häufig an einem festen Arbeitsplatz ab. Diese Orientierung der Arbeit am achtstündigen Bürotag ist nun aufgrund der globalen Isolationspolitik zum Schutz vor Covid19 abrupt unterbrochen, gewährt uns aber gleichzeitig die Chance, die Digitalisierung einer Art „Stresstest“ zu unterziehen. Dazu ist es zunächst wichtig, sich mit den Seiten der Digitalisierung soweit auseinanderzusetzen, wie die alltägliche Aufgabenlage es erfordert. Um dauerhaft effizienter und weniger bürokratisch agieren zu können, ist dies nur der Auftakt zu einem tiefgreifenderen Wandel der Unternehmens- und Arbeitskultur.

Wenn das Umdenken von der Handlungsebene weiter in Richtung Unternehmenskultur aufsteigt, kann ein Mitarbeiter im Homeoffice frei entscheiden, wann er oder sie erreichbar ist und wann nicht. Feste Termine und Abgaben sind unter dezentralen Bedingungen wie Stützpfeiler, die den Tag strukturieren. Insbesondere in Wissensberufen ist der Wechsel zwischen konzentrierter Arbeit am Projekt und weniger strukturierten Phasen dazwischen essenziell. In dieser Befreiung der eigenen Problemlösungsfähigkeiten liegt das größte Potenzial der Digitalisierung. Die nächsten Wochen und Monate werden zeigen, ob unsere Arbeitswelt für diesen Kulturwandel bereit ist.

Adrian Günther

public relations / content

guenther@echolot-pr.de
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24. April 2020

Unser Team hat Zuwachs bekommen – seit Jahresbeginn unterstützt uns Jasmin Krieg in allen Fragen der public relations.

 

Zuvor unterstütze Jasmin bereits den Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie die interne Kommunikation bei dem Beratungsunternehmen und Ingenieurdienstleister MBtech. Studiert hat sie Mediapublishing an der Hochschule der Medien in Stuttgart und dort alles über Verlagsprodukte von der Pike auf gelernt – von deren Produktion, Design und Vermarktung bis hin zur Gestaltung der Inhalte in Form von journalistischen Texten.

 

O-Ton Jasmin: „Ich freue mich ganz besonders auf den abwechslungsreichen Agenturalltag und die Zusammenarbeit mit unterschiedlichsten Kunden. Am liebsten tippe ich mir den ganzen Tag die Finger wund.“

Jasmin Krieg

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23. März 2020

Die Zahl der Patentanmeldungen in Europa konnte 2019 einen neuen Höchststand erreiche. 5G und KI waren Wachstumstreiber und verdeutlichen die steigende Bedeutung Digitaler Technologien: echolot public relations unterstützte das Europäische Patentamt in der Kommunikation des Patent Index 2019 – in Deutschland, UK und Österreich.

 

Huawei steht 2019 an der Spitze der Patentanmelder in Europa und macht damit deutlich, dass in Zukunft vor allem eines eine große Rolle spielen wird: Digitale Technologien. Das geht aus dem am 12. März veröffentlichten Patent Index 2019 des Europäischen Patentamts (EPA) hervor. Die meisten Patentanmeldungen kamen im vergangenen Jahr aus den USA, gefolgt von Deutschland, China, Japan und Frankreich. Insbesondere die europäischen Patentanmeldungen aus China wuchsen sprunghaft.

 

Wirft man einen Blick nach Deutschland, stellt man fest: Deutschland konnte seine Spitzenposition im Europavergleich auch dieses Jahr halten. Siemens belegte Platz fünf unter den stärksten Patentanmelder weltweit und liegt im nationalen Vergleich auf dem ersten Rang. Mit fast 8000 Patentanmeldungen führt Bayern das Ranking der europäischen Regionen an. Aber auch unsere Agentur-Heimat, Baden-Württemberg, kann sich sehen lassen: Im nationalen Vergleich der Bundesländer liegt es auf Rang drei und die Metropole des Schwabenländles, Stuttgart, belegt Platz zwei im deutschen Städtevergleich.

Philipp Nisster

Unit-Leitung

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18. April 2020

Über Twitter, Facebook, Linkedin und Co. wichtige Informationen an Stakeholder geben – geht das? Geht natürlich schon, es geht jedoch zunehmend schlechter ohne den Support von handwerklich solider Pressearbeit, gerade in der B-to-B-Kommunikation.

 

Dafür gibt es viele Gründe: Zum einen hat sich auch in sozialen Netzwerken längst ein gewisser Informationsüberdruss breit gemacht – zu viel Content für zu wenige Menschen. Sich dort Gehör zu verschaffen, ist heute deutlich schwieriger als vor fünf Jahren. Wenn es eine Zeit der Selbstläufer gab, ist sie längst vorbei.

 

In diesem immer größer werdenden Meer an Inhalten erfahren wichtige Branchenmedien und meinungsbildende Tageszeitungen plötzlich wieder steigende Bedeutung. Weil sie Orientierung geben – gerade, wenn es um Bekanntheit, Change und Reputation geht. Beim Tech Start-up genauso wie in Industrie und Mittelstand.

 

Zum anderen nutzen viele Unternehmen die Social Media Plattformen schlicht nicht dazu, wofür sie gedacht sind: für den Dialog mit Stakeholdern. Wir beobachten, dass die Kanäle gerne auch mal stark einseitig zum „Pushen“ von Produktinformationen genutzt werden.

 

Der Verlockung über eigene Social Media Kanäle seine Botschaften vergleichsweise „einfach“ und schnell unters Volk zu bringen, ohne sich mit traditionellen Medien beschäftigen zu müssen, sollte heute aber niemand mehr erliegen. Egal ob Presse oder Social Media – im Idealfall ist der Content differenzierend und unique. Wenn dies der Fall ist, befruchtet das eine das andere und Kommunikation wird in sich konsistent.

Philipp Nisster

Unit-Leitung

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11. März 2020

Die axeed AG setzt auf die PR-Spezialisten von echolot public relations, wenn es um Positionierung, Pressearbeit und Thought Leadership geht.

 

Als Schweizer Marktführer für Banking Business Intelligence gilt die axeed AG als international agierender Pionier für digitale Innovationen im Banken- und Versicherungsmarkt. Durch einzigartige analytische Modelle und künstliche Intelligenz generiert das Unternehmen aus unstrukturierten Informationen aussagekräftige Insights. Derzeit treibt der Spezialist aus Zürich die Erschließung neuer Märkte voran. „Wir freuen uns sehr, die axeed AG bei der Kommunikation von Corporate-, Leadership- und Produktthemen unterstützen zu dürfen“, sagt Axel Wolfgang, CEO der echolot.GROUP. Neben der Positionierung des Managements um CEO Memo Dener wird auch die Pressearbeit und der gezielte Ausbau von Social Media Aktivitäten sowie der Relaunch der Unternehmenswebsite zu den Aufgaben der Agentur gehören.

Philipp Nisster

Unit-Leitung

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03. März 2020

Der Kampf um die größten Talente, digitale Transformation und mehr und mehr Einfluss sozialer Medien – wenn es um nachhaltige Wahrnehmung bei Stakeholdern geht, haben Technologieunternehmen viele Herausforderungen vor der Brust. Eine aktuelle Untersuchung hat sich die Frage gestellt, ob all dies zu mehr Storytelling in der Unternehmenskommunikation führt.

 

100 Core Stories, ein interdisziplinärer Ansatz aus PR, Markenkommunikation und Erzähltextanalyse und die fünf wichtigsten Story-Werte. Das war das Setup einer aufwändigen Analyse zu Corporate Storytelling im industriellen Mittelstand.

 

Die Ergebnisse: viel Licht, aber auch Schatten. So fehlen häufig noch echte erzählerische Elemente. Immer wieder geben sich Unternehmen mit einer rein faktisch wiedergegebenen Chronik zufrieden. Werte und Produkte haben so keinen Differenzierungs- und Erinnerungswert. Im schlimmsten Fall erzeugt man damit beim Rezipienten das vage Gefühl von Austauschbarkeit.

 

Positiv und ein echter Anker: Viele Unternehmen im industriellen Mittelstand setzen auf einen Gründermythos. Wird dieser zudem mit archetypischen Plots, wie zum Beispiel des Aufstiegs, des Underdogs oder der Verwandlung verwoben, entsteht wirkungsvolle Kommunikation.

 

Denn die Chancen von guten Geschichten sind mit den Händen zu greifen: Technische Innovationen können Gestalt annehmen, etwa wenn Unternehmen die Menschen, die ein bestimmtes Produkt entwickelt haben, in den Fokus rücken und die Geschichte hinter der Geschichte erzählen. Oder Stichwort Change: Storytelling bietet hier die Chance, die Vision so zu transportieren, dass sie Orientierung gibt und Stakeholder mit auf die Unternehmensreise nimmt.

Philipp Nisster

Unit-Leitung

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